Skip to Content

Grundlagen zum Kauf eines Moniceivers

Moniceiver oder Multimedia-Monitore sind die Zentralsysteme für visuelle Medien im Fahrzeug. Sie verbinden die Routenplanung per Navigationsgerät mit der Anzeige aktueller Fahrzeugdaten bis hin zum TV-Gerät. Über den Kauf eines Moniceivers entscheidet nicht nur das Geld, sondern auch die bereits erfolgten Hifi-Tuning-Einbauten im Fahrzeug und die technischen Möglichkeiten der einzelnen Hersteller.

Beim Moniceiver-Kauf stellt sich die Frage nach den vorangegangenen Einbauten und der Leistungsfähigkeit des Endgerätes. Grundsätzlich muss das verbaute Soundsystem die Leistung erbringen können, auch einen Moniceiver mitzuversorgen - deshalb sollte das Augenmerk wie immer zunächst auf der Leistung liegen, die das getunte System verkraftet.

Vom Routenplaner zum Fernseher

Ein Moniceiver mit integriertem Navigationsgerät ist nur dann sinnvoll, wenn das verbaute Gerät schon älteren Datums ist. Mobile Navigationsgeräte machen diese Funktion im Moniceiver nicht überflüssig, aber zumindest sollte man dann darüber nachdenken, ob das mobile Navi nocht aktuell genug ist und den Anforderungen genügt. Je mehr Pixel der Monitor darstellen kann, desto teurer ist er. Hier stellt sich die Frage, ob das fahrbare Heimkino nötig ist - für den reinen Navigations- und Telematikbetrieb reichen auch geringere Bildauflösungen. Wer sich jedoch für einen Monitor entscheidet, der auch Filme oder das TV-Programm wiedergeben kann, sollte wie auch beim Musiksystem immer eine Test-DVD zum Händler mitnehmen und sich das Gerät damit vorführen lassen.

Heimkino und Telefonanlage auf Rädern

Musik und Filme sind heute in unterschiedlichen Formaten zugänglich - von der herkömmlichen Musik-CD bis hin zum MP4-codierten Film. Deshalb ist es wichtig, vor dem Kauf unter der getroffenen Endauswahl die abspielbaren Formate zu vergleichen. Darunter fallen MP3i und MP4 ebenso wie CD-RW (read-write), WMAi-Dateien oder DivX. Die grundsätzliche Frage ist, ob das System möglichst ein Alleskönner sein soll oder bestimmte Formate ausreichend sind. Ein weiteres Kriterium gilt den Zusatzgeräten, die angeschlossen werden können. Ist ein USBi-Port notwendig oder eine SD-Port, um digital geschossene Kamerabilder anzuschauen? Muss es einen Anschluss für das iPhone und andere Smartphones geben? Hieran schließt sich die Frage nach der integrierten Freisprechanlage oder einer Rückfahrkamera-Funktion am AV-Eingang. Viele Moniceiver sind fähig, mobile MP3-Player zu steuern. Einige benötigen Adapter, andere besitzen einen bereits dafür vorgesehenen USB-Port oder eine Aux-Ini-Buchse. Hängt der Monitor in einem bereits verbauten Soundsystem mit Subwoofer und Verstärker, bietet er normalerweise Anschlüsse dafür an.

Sollen mehr als ein Monitor verbaut werden, muss der zentrale Moniceiver über einen AV-Ausgang verfügen, um extra eingebaute DVD-Player und die Monitore z.B. in Blenden oder Kopfstützen ansteuern zu können. In den meisten Fällen werden die Signale per Cinchi- und Audiokabel übermittelt.