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Genügend Saft für eine Spielekonsole auf vier Rädern

Ein vollausgestattetes multimediales Auto ist nichts ohne eine Spielekonsole, doch der Einbau einer Konsole ist nicht so einfach. Es gibt zwei Denkschulen in dieser Hinsicht: Eine beschäftigt sich eher mit der richtigen Verbindung von Elektronik und Hardware, die andere konzentriert sich auf gutes Aussehen. An dieser Stelle richten wir unser Augenmerk auf ersteres und nehmen als Beispiel eine Playstation 2, doch die Basics sind bei jeder Konsole die gleichen.

Das Kernproblem für Spielkonsolen im eigenen Auto ist die Stromversorgung. Dafür gibt es mehrere Optionen:

  1. Einen DC-Inverter: Ein DC Inverter (oder AC/DC-Inverter) verwandelt Gleichstrom in Wechselstrom. Üblicherweise steckt er im Zigarettenanzünder und man findet ihn in jedem gut sortierten Elektroladen. Trotzdem sollte man auf die Watt-Zahl achten und sie vor dem Kauf durchrechnen: Die PS2 verbraucht ca. 72 Watt, der Monitor nochmal 300 oder 400 Watt je nach Größe. Ein Beispiel dafür ist das Joytech-Adapter, der zudem schon einen Monitoranschluss besitzt. Erwähnenswert ist außerdem, dass viele Inverter entweder abschalten oder warnen, sobald die Autobatterie leer zu werden droht. Das kann unschöne Situationen vermeiden: Man will schließlich nicht abgeschleppt werden, nur weil man zu viel Pro Evolution Soccer gezockt hat.
  2. Die PS2 auf 12-Volt-Basis umbauen: Das ist, zugegeben, die schwierige Variante. Wer genügend Geduld und elektronisches Verständnis mitbringt, kann loslegen: Die Opel-Dragons im Main-Kinzig-Kreis haben eine ziemlich detaillierte Beschreibung des Prozesses online gestellt: Externer Link. Dieser Umbau fordert die Autobatterie nicht so sehr und erleichtert den Einbau der PS2 ins Auto. Eine derart umgebaute Konsole ist natürlich nur etwas für Hardcore-Gamer, die niemals aufs Zocken verzichten mögen - auch unterwegs nicht.